Die Regierung der Vereinigten Staaten unter Donald Trump wird am kommenden Dienstag im Rahmen der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York mit den Führern der Golfkooperationsratsländer zusammentreffen. Dieses Treffen ist der nächsten Phase des Iran-Kriegs gewidmet, und hochrangige Beamte aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Katar, Bahrain, Kuwait und Oman werden daran teilnehmen.
Details des Treffens und dessen Ziele
Einladungen zu diesem Treffen wurden am Mittwoch verschickt, und es ist wahrscheinlich, dass auch Beamte anderer arabischer und muslimischer Länder hinzustoßen werden. Das Hauptziel dieses Treffens ist es, die Ideen der Vereinigten Staaten über die Zukunft nach dem Krieg zu erörtern, insbesondere da Trump und seine hochrangigen Beamten versuchen, einen umfassenden Plan für die Zeit nach dem Krieg zu erstellen. Dieser Plan wird wahrscheinlich nach den Zwischenwahlen im November finalisiert.
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Die Golfstaaten, die direkt von diesem Krieg betroffen sind, werden die Gelegenheit haben, ihre Meinungen zu den Gedanken der Vereinigten Staaten über das Ende des Krieges und dessen Folgen zu äußern. Während dieses Konflikts wurden mehrere Golfstaaten, die US-Militärstützpunkte beherbergen, Ziel iranischer Angriffe, was zu Störungen bei den regionalen Öl- und Gasexporten und höheren wirtschaftlichen Kosten geführt hat.
Anzeichen für das Ende des Krieges und laufende Diplomatie
Das Treffen in New York findet statt, während Trump Anzeichen für eine mögliche Annäherung an das Ende des Krieges angekündigt hat. Er sagte zu Reportern: „Wir hoffen, dass wir dem Ende des Krieges näher kommen“ und behauptete auch, dass die Vereinigten Staaten über direkte Kanäle mit dem Iran kommuniziert haben. Dennoch wurde kein Waffenstillstandsabkommen oder endgültiger Vertrag bekannt gegeben, und grundlegende Differenzen zwischen Washington und Teheran bestehen weiterhin.
Die Kämpfe, die am 28. Februar begonnen haben, sind nun in den siebten Monat eingetreten, und Iran hat als Reaktion auf die Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels mehrere Angriffe auf die Länder, die US-Militärstützpunkte beherbergen, durchgeführt. Störungen in der Straße von Hormuz haben negative Auswirkungen auf die Energieangriffe und die steigenden globalen Öl- und Gaspreise gehabt.
Gleichzeitig zeigen sich auch Anzeichen für Diplomatie im Hintergrund. US-Beamte haben kürzlich Gespräche mit hochrangigen Vertretern der vom Iran unterstützten Houthi in Oman geführt. Dieses Treffen, das eine Quelle angibt, fand am Sonntag in der US-Botschaft in Maskat statt und wurde durch Oman vermittelt. Die Houthi-Vertreter haben den Amerikanern versichert, dass sie keine Angriffe auf amerikanische Schiffe durchführen werden und sich an ihren Waffenstillstand mit Washington im Jahr 2025 halten werden.
Darüber hinaus hat eine jemenitische Quelle erklärt, dass die Houthi auch versprochen haben, keine Angriffe auf israelische Schiffe oder andere Handelsschiffe, außer saudischen Schiffen, durchzuführen.
Dieses Treffen in New York könnte eine wichtige Plattform zur Gestaltung der Washingtoner Strategie im Falle einer Bewegung in Richtung Verhandlungen werden. Im vergangenen Jahr präsentierte Trump bei einem ähnlichen Treffen am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen seinen Friedensplan für Gaza den Führern von acht arabischen und muslimischen Ländern.
Obwohl noch kein Treffen zwischen Trump und Benjamin Netanjahu, dem Ministerpräsidenten Israels, in New York geplant ist, wird erwartet, dass bei diesen wichtigen Treffen die zukünftigen Kriegspläne und internationalen Beziehungen gestaltet werden.
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