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Die unterschiedliche Erfahrung der Palästinenser und Israelis in der Ibrahim-Moschee
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Die unterschiedliche Erfahrung der Palästinenser und Israelis in der Ibrahim-Moschee

منبع تصویر: thenationalnews.com

Von Emarat International News Agency Editorial 3 Min. Lesezeit 27,471

Die Ibrahim-Moschee in der Stadt Hebron ist ein Zeugnis der langen Geschichte der israelischen Besatzung und der kulturellen sowie religiösen Konflikte in dieser Region. Palästinenser stehen jede Woche vor zahlreichen Herausforderungen, um diesen heiligen Ort zu besuchen. Sie müssen Sicherheitsbarrieren überwinden und strengen Kontrollen unterzogen werden, während der Zugang für Israelis einfacher und schneller ist.

Sicherheitsbarrieren und Herausforderungen

Palästinensische Frauen achten geduldig auf das rote Licht des Metallpaneels, während sie in der Warteschlange stehen, um die Sicherheitsbarrieren zu passieren. Nach dem Durchqueren der Sicherheitskontrollen und strengen Überprüfungen durch israelische Soldaten erreichen sie die Moschee. Youssef al-Jabari, Mitglied des Stadtrats von Hebron, beschreibt diese Situation als den Zugang zu einem Militärstützpunkt und sagt: "Muslimische Besucher müssen mehrere Kontrollen passieren, und diese Maßnahmen erscheinen unnötig."

Geschichte und kulturelle Bedeutung der Moschee

Die Ibrahim-Moschee, die als Grabstätte von Abraham und seiner Familie bekannt ist, ist eines der auffälligsten Symbole der israelischen Besatzung. Dieser Ort wurde im 14. Jahrhundert als islamische Moschee erbaut und gilt heute als eines der Weltkulturerben der Palästinenser. Während Hunderte von jüdischen Siedlern in dieser Region leben, führt ihre Anwesenheit neben den Palästinensern zu anhaltenden Spannungen und in einigen Fällen zu gewalttätigen Konflikten.

Muslime können nur 10 Tage im Jahr vollständig auf diesen Ort zugreifen, während Juden ebenfalls an 10 anderen Tagen im Jahr exklusiven Zugang haben. Arafat Abu Turki, einer der Aufseher der Moschee, weist darauf hin, dass in dieser Zeit die Teppiche der Moschee vor dem Eintritt der Juden entfernt werden. Diese Teilung verdeutlicht die tiefen Herausforderungen zwischen den beiden religiösen Gruppen in dieser Region.

Trotz dieser Herausforderungen sind palästinensische Frauen besonders häufig an diesem Ort präsent und versammeln sich zu verschiedenen religiösen und kulturellen Anlässen. Sie kommen an bestimmten Tagen zusammen, wie zum Beispiel zur Vollendung des Koran, und feiern diese religiösen Traditionen. Während erwachsene palästinensische Männer aufgrund der Sicherheitsbarrieren größere Schwierigkeiten haben, zur Moschee zu gelangen, kommen die Frauen mit starkem Willen an diesen Ort.

Es ist erwähnenswert, dass an diesem Ort israelische Sicherheitskameras ständig die Situation überwachen und verdächtige Bewegungen verhindern. Youssef al-Jabari weist auch auf die Illegalität der neuen israelischen Vereinbarungen in dieser Hinsicht hin und betont, dass diese Moschee als internationales islamisches Erbe anerkannt ist. Er sagt: "Sie versuchen, die islamische Natur dieses Ortes zu verändern, indem sie neue Strukturen hinzufügen."

Quelle: thenationalnews.com