Die US-Regierung hat den Verkauf von 48 F-35-Kampfflugzeugen im Wert von etwa 24,3 Milliarden Dollar an Saudi-Arabien genehmigt. Diese Maßnahme bedarf noch der Genehmigung des Kongresses und zielt darauf ab, die Sicherheit eines der wichtigsten nicht-NATO-Verbündeten der USA in der Golfregion zu stärken.
Sicherheitsdimensionen des Deals
Das US-Außenministerium hat erklärt, dass dieser Verkauf zur Verwirklichung der außenpolitischen und nationalen Sicherheitsziele der USA beitragen wird. Dennoch hat die Regierung von Donald Trump betont, dass dieser Deal das „militärische Gleichgewicht“ im Nahen Osten nicht verändern wird. Dies verweist auf die langjährige US-Politik, die sicherstellt, dass Israel militärische Überlegenheit in dieser Region behält.
Mehr lesen: Greg Stanton: Die Folgen der Vernachlässigung Sudans werden über die Grenzen hinausgehen
Saudi-Arabien hat als Reaktion auf diese Maßnahme auf die „Macht und die nachhaltige Natur“ seiner Beziehungen zu den USA und bestehenden Verteidigungspartnerschaften hingewiesen. Die saudische Botschaft in Washington erklärte: "Die sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen Saudi-Arabien und den USA hat über Jahrzehnte zur regionalen Stabilität beigetragen und unsere kollektiven Verteidigungsfähigkeiten gestärkt und unsere gemeinsamen Sicherheitsinteressen vorangetrieben."
Regionale Herausforderungen und Reaktion Israels
Saudi-Arabien strebt den Kauf von F-35, den fortschrittlichsten Kampfflugzeugen der USA, an. Israel, das einzige Land in der Region, das über diese Flugzeuge verfügt, hat den Verkauf dieser Flugzeuge an Saudi-Arabien angefochten, obwohl beide Länder versuchen, Beziehungen aufzubauen. Bisher hat Israel auf die Erklärung des US-Außenministeriums nicht reagiert.
Diese Nachricht wird veröffentlicht, während 10 Monate seit dem Besuch von Mohammed bin Salman, dem saudischen Kronprinzen, in Washington vergangen sind. Bei diesem Besuch hatte Trump zunächst erklärt, dass die USA den Verkauf dieser Flugzeuge genehmigen würden und die Bedeutung Saudi-Arabiens als einen wichtigen nicht-NATO-Verbündeten betont.
Saudi-Arabien hat derzeit Konflikte mit den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen, die in den letzten Wochen mehrere Angriffe auf dieses Land durchgeführt haben. Diese Gruppe hat auch alle Westküsten des Jemen erobert und hat einen beispiellosen Zugang zum Roten Meer und zur Bab-el-Mandeb-Straße erlangt. Berichten zufolge haben die Huthis Kontakt zu US-Beamten aufgenommen, um sicherzustellen, dass ihre jüngsten Fortschritte nicht zu Angriffen auf amerikanische Schiffe führen werden.
Mehr lesen: Macklemore hat eine Million Dollar aus den Einnahmen der Ed Sheeran-Tour nach Palästina gespendet · WTA Finals werden 2027 nach Charlotte, North Carolina, verlegt




