Amer Sharf, CEO der Abteilung für Systeme und Cyber-Sicherheitsdienste im Dubai Electronic Security Center (DESC), warnte vor den Bedrohungen durch tiefgreifende künstliche Bedrohungen und neuen Betrugsmaschen. In seiner Rede auf der globalen GISEC-Veranstaltung in Dubai betonte er, dass KI-Technologie Kriminellen ermöglicht, Betrugsmaschen erheblich zu verbessern.
Änderung der Betrugsmaschen
Scharf erklärte, dass Kriminelle jetzt mit Hilfe von KI in der Lage sind, Informationen über potenzielle Opfer zu identifizieren und überzeugende Nachrichten, Anrufe und Videos zu erstellen. Er wies auch darauf hin, dass neue Bedrohungen wie Phishing, Sprachbetrug und Deepfakes aufgrund des Einsatzes von KI zunehmend komplexer geworden sind.
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Er betonte, dass Einzelpersonen zur Bekämpfung dieser Bedrohungen zweimal überprüfen sollten: "Jede E-Mail, die Sie im Beruf erhalten, sollte vor der Durchführung von Transaktionen über Ihre üblichen Methoden erneut überprüft werden. Kontaktieren Sie die Person und stellen Sie sicher, dass die Informationen korrekt sind. Besonders bei Geldtransfers sollten Sie das Büro der Person aufsuchen."
Einsatz von Technologie zur Cyber-Verteidigung
Scharf verwies auch auf neue Technologien, die zur Verbesserung der Cyber-Verteidigung beitragen. Insbesondere stellte DESC am ersten Tag der GISEC ein KI-Modell namens Saraab vor, das zur Identifizierung von Deepfake-Videos entwickelt wurde. Dieses Tool analysiert jedes Video-Frame und identifiziert Manipulationszeichen mithilfe einer Wärmebildkarte.
Saraab wird als Open-Source-Tool der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, was es Einzelpersonen ermöglicht, es herunterzuladen und zu nutzen. Diese Technologie wurde als nützliches Werkzeug für die Gemeinschaft vorgestellt und es wird gehofft, dass sie eine wirksame Rolle bei der Identifizierung von Cyber-Bedrohungen spielen kann.
In diesem Zusammenhang wiesen auch andere Experten auf der GISEC-Veranstaltung auf die Gefahren hin, die von Informationen ausgehen, die Personen in öffentlichen KI-Diensten eingeben. Jansen de Hert, ein renommierter Ausbilder am SANS-Institut, erklärte, dass Benutzer oft nicht wissen, wie ihre Informationen in KI-Tools verarbeitet werden. Er sagte: "Der größte Fehler ist, dass Menschen ohne Verständnis für die Art der KI, die sie verwenden, öffentlich darauf zugreifen."
Er wies darauf hin, dass Daten, die in öffentliche Dienste eingegeben werden, zur Schulung von KI-Modellen verwendet werden könnten, und dies ist eines der größten unmittelbaren Risiken. Aus diesem Grund besteht ein Bedarf an Regulierung und Management von KI.
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