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Mai El-Touki: Unbekannte Frau und ihre ägyptischen Wurzeln im Kino
Kultur und Reisen

Mai El-Touki: Unbekannte Frau und ihre ägyptischen Wurzeln im Kino

توسط تحریریهٔ خبرگزاری امارات اینترنشنال 2 دقیقه زمان مطالعه 25,937

Mai El-Touki, dänisch-ägyptische Regisseurin, ist mit dem Gewinn des Goldenen Löwen beim Filmfestival von Venedig für den Film "Unbekannte Frau" zu einer der herausragenden Persönlichkeiten im Kino geworden. In einem persönlichen Gespräch im Hotel Hungaria in Venedig sprach sie über interessante Aspekte ihres Films und die Herausforderungen von Frauen in der Filmindustrie. Diese Regisseurin lächelt und sagt: "Ich bin wahrscheinlich die bekannteste unbekannte Frau in dieser Branche, oder?"

Herausforderungen für Frauen im Kino

Während der Film "Unbekannte Frau" viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, ist El-Touki die einzige Frau, die unabhängig im Hauptwettbewerb des Festivals vertreten ist. Sie weist auf den Mangel an Regisseurinnen bei diesem Festival hin und sagt: "Ich hoffe, dass wir diese Diskussion für die Mädchen und zukünftigen Generationen verändern können. Es liegt an uns allen, und ich hätte gerne, dass diese Frage auch von den Kollegen der Menschen gestellt wird. Das ist ein Thema, über das wir alle diskutieren sollten."

Der Film "Unbekannte Frau" erzählt die Geschichte einer Frau namens Marie, die in Dänemark nach dem Zweiten Weltkrieg versucht, ihre Beziehung zu einem deutschen Soldaten geheim zu halten. El-Touki und ihre Co-Autorin Maren Louis Kahne haben inspiriert von Bildern aus dem Jahr 1943 die sozialen und emotionalen Auswirkungen dieses Themas untersucht. Diese Regisseurin geht auf die tiefgreifenden Auswirkungen dieser Bilder auf Frauen in der Gesellschaft ein und sagt: "Der Film handelt vom weiblichen Körper als Schlachtfeld."

Von ägyptischen Wurzeln zu sozialen Herausforderungen

El-Touki, die in Dänemark aufgewachsen ist und deren Vater Ägypter ist, ist gut mit den Herausforderungen vertraut, mit denen ihre Familie konfrontiert war. Sie sagt dazu: "Ich habe immer das Gefühl, dass Geschichten über Menschen, die von der Gesellschaft beurteilt und ausgeschlossen werden, erzählt werden müssen. Ich möchte diese Themen untersuchen und meine Geschichten teilen."

Quelle: thenationalnews.com