Scott Basset, der US-Finanzminister, gab bekannt, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ihre finanziellen und geschäftlichen Beziehungen zu Iran ausgesetzt haben. Diese Entscheidung wurde insbesondere unter den aktuellen Bedingungen getroffen, in denen die Spannungen in der Region zunehmen, und Abu Dhabi setzt gleichzeitig den Dialog und die regionalen Kooperationen fort.
Auswirkungen des Abbruchs der finanziellen Beziehungen
Die VAE hatten im August offiziell angekündigt, alle Handels- und Finanztransaktionen mit Iran bis auf Weiteres auszusetzen. Diese Entscheidung wurde aufgrund der verschärften Spannungen in der Region und der Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Folgen getroffen. Scott Basset sagte in einer Sitzung des Ausschusses für Finanzdienstleistungen des US-Repräsentantenhauses, dass die VAE klar erklärt haben, dass diese Entscheidung aufgrund von Sicherheits- und Stabilitätsbedenken in der Region getroffen wurde.
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In diesem Zusammenhang hat einer von Bassets Stellvertretern kürzlich mit Finanzbeamten der VAE gesprochen und positive Gespräche geführt. Dies geschieht, während die VAE in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Handels- und Finanzwege für Iran geworden sind, und der Abbruch dieser Beziehungen könnte erhebliche Auswirkungen auf die iranische Wirtschaft haben.
Finanzgespräche mit China
Ein weiterer Teil von Bassets Aussagen betrifft die finanziellen Beziehungen zwischen Iran und China. Er wies darauf hin, dass derzeit Gespräche mit He Lifeng, dem stellvertretenden Premierminister Chinas, stattfinden und das Thema der finanziellen Beziehungen zu Iran in diesen Gesprächen angesprochen werden wird. Diese Verhandlungen finden vor dem bevorstehenden Treffen der Präsidenten der USA und Chinas, Donald Trump und Xi Jinping, statt.
Basset bemerkte auch, dass China in den letzten Jahren der größte Käufer von iranischem Öl war und eine der Hauptschwierigkeiten für die USA bei der Durchsetzung von Sanktionen gegen Teheran darstellt. Angesichts dieser Entwicklungen bemüht sich Washington, die Zugangswege Irans zum Finanz- und Handelsnetzwerk Chinas zu beschränken, hat jedoch bisher von umfassenden Sanktionen gegen große chinesische Banken abgesehen.
Darüber hinaus hat die Trump-Regierung seit Ende August den wirtschaftlichen Druck auf Iran erhöht, und Länder sowie Unternehmen, die den Handel mit Iran fortsetzen, könnten mit sekundären Sanktionen konfrontiert werden. Dieser Druck hat sich insbesondere in den Bereichen Gold, digitale Vermögenswerte, Technologie und Schifffahrt ausgeweitet.
Folgen steigender Energiepreise
Bassets Aussagen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem der Krieg im Nahen Osten erneut die Energiepreise erhöht hat und den Finanzmärkten in den USA Druck macht. Kürzlich wurde das Laden von Öl im Hafen von Yanbu in Saudi-Arabien aufgrund der jüngsten Angriffe auf Öl-Pipelines eingestellt. Händler haben gewarnt, dass eine Fortsetzung der Schließung dieser Route bis zu vier Prozent des globalen Ölangebots beeinträchtigen könnte.
Diese Situation erhöht den Druck auf die Trump-Regierung, die versucht, mit umfassenderen Sanktionen den Zugang Irans zu ausländischen Einnahmen zu beschränken und einen weiteren Anstieg der Energiekosten in den USA zu verhindern. In diesem Zusammenhang ist der Preis für Brent-Öl auf etwa 108 Dollar pro Barrel gestiegen, was die direkten Auswirkungen politischer Entwicklungen auf den Energiemarkt zeigt.
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