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China und der globale Wettbewerb um seltene Erden
Wirtschaft

China und der globale Wettbewerb um seltene Erden

منبع تصویر: gulfnews.com

Von Emarat International News Agency Editorial 3 Min. Lesezeit 27,142

China und die Vereinigten Staaten befinden sich derzeit inmitten eines ernsthaften Wettbewerbs um die Versorgung mit seltenen Erden. Der Stopp einiger chinesischer Exporte in die Vereinigten Staaten im Jahr 2025 zeigt die Verwundbarkeiten, an deren Verringerung Regierungen seit Jahren arbeiten. Mehrere chinesische Unternehmen haben kürzlich die Lieferung von Materialien an die Vereinigten Staaten verweigert, und dies geschieht kurz vor einem wichtigen Treffen zwischen dem Präsidenten der Vereinigten Staaten und dem Präsidenten Chinas.

Wirtschaftliche Auswirkungen und Lieferkette

Diese Entwicklungen zeigen, dass das globale Problem der seltenen Erden nicht nur auf die Suche nach mineralischen Vorkommen beschränkt ist. China hat nach wie vor die Kontrolle über die Verarbeitung und Raffinierung seltener Erden sowie die Herstellung von Permanentmagneten, die aus diesen Elementen bestehen. Diese Magnetfelder sind für Elektrofahrzeuge, Windturbinen, Motoren und militärische Systeme unerlässlich.

Der Vergleich zwischen seltenen Erden und Öl ist verlockend, aber falsch. Öl wird als Brennstoff verbraucht, während seltene Erden normalerweise als industrielle Inputs verwendet und in Produkten integriert werden. Das bedeutet, dass die Eliminierung des Verbrauchs seltener Erden nicht unbedingt das Ziel ist, sondern dass die Lieferkette so widerstandsfähig sein sollte, dass ein Land nicht in der Lage ist, eine Industrie durch die Einschränkung einiger Mineralien zu stoppen.

Neue Herausforderungen und Lösungen

Neueste Analysen zeigen, dass die Bemühungen der Vereinigten Staaten den Anteil Chinas an der globalen Verarbeitung seltener Erden von etwa 90 Prozent im Jahr 2023 auf fast 85 Prozent im Jahr 2025 reduziert haben. Schätzungen der Internationalen Energieagentur zeigen jedoch, dass der Anteil Chinas bis 2035 auf etwa 70 bis 73 Prozent steigen könnte. Dies zeigt eindeutig die Dominanz Chinas in der Verarbeitung seltener Erden.

China hat im April 2025 Exportbeschränkungen für mehrere seltene Elemente und Permanentmagneten eingeführt. Diese Beschränkungen haben die Versorgung mit Rohstoffen für Automobilhersteller, Luft- und Raumfahrtunternehmen und Halbleiterhersteller gestört und die Unternehmen gezwungen, nach alternativen Lieferanten zu suchen. Außerdem hat China im Juli 2026 14 europäische Einrichtungen auf die Exportkontrollliste gesetzt.

Die Botschaft für westliche Industrien ist klar: Der Besitz einer Mine außerhalb Chinas garantiert nicht unbedingt eine unabhängige Versorgung. Wenn das Mineral weiterhin nach China zur Trennung, Raffinierung oder Herstellung von Magnetfeldern geschickt werden muss, bleibt die Lieferkette weiterhin gefährdet.

Eines der offensichtlichsten Beispiele ist das seltene Element Yttrium, das in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Halbleiterproduktion verwendet wird. China, als Hauptlieferant dieses Elements, hat mit strengeren Kontrollen die Versorgung mit Rohstoffen für die Industrien der Vereinigten Staaten und Japans gestört.

Quelle: gulfnews.com