Washington hat den Druck auf zwei Generäle, die im Bürgerkrieg im Sudan verwickelt sind, insbesondere auf General Abdel Fattah al-Burhan, den Chef der sudanesischen Streitkräfte, und General Mohamed Daglo, den Führer der Rapid Support Forces, erhöht und erklärt, dass keiner von ihnen eine Rolle in der Zukunft des Landes spielen kann. Massad Boulos, der US-Vertreter für arabische und afrikanische Angelegenheiten, stellte in seinen Äußerungen klar, dass es für diese beiden militärischen Führer keine "Zukunft" gibt.
Neue Entwicklungen in der US-Diplomatie
Washington unterstützt den im letzten Jahr vereinbarten Waffenstillstandsplan, der die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Ägypten und die Vereinigten Staaten umfasst. Boulos räumte jedoch ein, dass diese Bemühungen noch nicht zu Ergebnissen geführt haben. In den letzten Wochen hat Washington den Druck erhöht, einschließlich der Forderung nach einem Waffenembargo durch die Vereinten Nationen für den gesamten Sudan und der Verhängung neuer Maßnahmen gegen die sudanesische Regierung aufgrund des Einsatzes chemischer Waffen, und bewegt sich in Richtung eines härteren Ansatzes gegenüber den beiden militärischen Führern.
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Humanitäre Lage und laufende Krisen
Angesichts der katastrophalen humanitären Lage im Sudan, die zu Zehntausenden von Toten und Millionen von Vertriebenen geführt hat, betont General al-Burhan weiterhin die Fortsetzung des Krieges bis zur Niederlage der Rapid Support Forces. Dieser Krieg hat eine der größten humanitären Krisen der Welt verursacht, und Schätzungen zufolge leiden 20 Millionen Menschen in diesem Land unter Hunger. Diplomatische Bemühungen, die seit einem Jahr laufen, haben noch keine Früchte getragen, und Boulos wies in seinen Äußerungen in Dubai auf dieses Thema hin.
Diese Entwicklungen zeigen grundlegende Veränderungen in Washingtons Ansatz zur Krise im Sudan und zur militärischen Führung des Landes. Während der Druck zunimmt, bleibt die Zukunft der Verhandlungen und die Möglichkeit, dass al-Burhan und Daglo am Verhandlungstisch sitzen, weiterhin ungewiss. Analysten glauben, dass eine Verlagerung des Fokus auf die SAF nicht bedeutet, dass die RSF in diesem Konflikt besser bewertet wird, und dass beide Seiten aufgrund ihrer Abhängigkeit von bewaffneten Gruppen und anderen politischen Kräften in ihren Entscheidungen nicht unabhängig sind.
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