In einem tragischen Vorfall stürzte ein sechsstöckiges Wohngebäude im Westen von Gaza, das durch israelische Luftangriffe beschädigt worden war, in der Nacht ein und forderte das Leben von mindestens 20 Palästinensern. Dieses Gebäude, das fast 100 Personen, darunter 10 obdachlose Familien, beherbergte, wurde laut der Zivilschutzorganisation Gaza in diesem Vorfall beschädigt.
Rettungsoperationen und Herausforderungen
Die Zivilschutzorganisation gab bekannt, dass 16 Personen aus den Trümmern gerettet wurden, von denen 10 verletzt sind. Die Suche nach vermissten Personen dauert weiterhin an, und Hunderte von Menschen sind unter den Trümmern und in den umliegenden Zelten geblieben. Mahmoud Basal, Sprecher der Zivilschutzorganisation, sagte: "Unsere Teams arbeiten mit einfachen Werkzeugen und von Hand und benötigen schwere Ausrüstung. Diese Bedingungen haben die Rettungsoperationen sehr erschwert."
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Potenzielle Gefahren und Hilfsbedarf
Die Zivilschutzorganisation hat auch gewarnt, dass mit dem nahenden Winter Dutzende von anderen stark beschädigten Gebäuden in Gefahr sind, einzustürzen. Diese Organisation forderte den Einsatz schwerer Maschinen im Gazastreifen, um die Rettungsoperationen fortsetzen zu können. Alessandro Marakic, Leiter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen in Gaza, beschrieb die Situation als "tragisch" und sagte, dass einige UN-Organisationen an den Rettungsbemühungen beteiligt sind, aber der Mangel an geeigneter Ausrüstung die Arbeit erschwert hat.
Basal fügte hinzu: "Fast 2.000 Gebäude im Gazastreifen sind vom Einsturz bedroht, und die Bewohner leben weiterhin in diesen Gebäuden, da sie keine Alternativen haben." Mohammad Saleh, Leiter des Netzwerks palästinensischer NGOs in Gaza, sagte ebenfalls, dass die Zerstörung von Häusern und der Mangel an Notunterkünften die Familien gezwungen hat, in halbzerstörten Gebäuden zu wohnen. Er forderte die Bereitstellung von Notunterkünften und schweren Maschinen zur Beseitigung von Trümmern und zur Rettung von eingeschlossenen Personen.
Folgen der humanitären Krise
Dr. Ramiz Ali Akbarz, humanitärer Koordinator der Vereinten Nationen in den palästinensischen Gebieten, äußerte Bedauern über die Situation und betonte, dass die Rettungsoperationen fortgesetzt werden müssen und alle Anstrengungen unternommen werden sollten, um die unter den Trümmern eingeschlossenen Personen zu retten. Er dankte auch Ägypten für die Bereitstellung schwerer Maschinen und den VAE und Katar für die Lieferung von Hilfsgütern. Während der von den USA unterstützte Waffenstillstand im Oktober 2025 das Ende der umfassenden Kämpfe in Gaza brachte, dauern die israelischen Angriffe weiterhin an, und es gibt nur geringe Fortschritte in Richtung eines dauerhaften Friedens.
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