Die National Stock Exchange of India (NSE) hat am Mittwoch Aktien im Wert von 67,46 Milliarden Rupien (entspricht 703,04 Millionen Dollar) an Hauptinvestoren zugewiesen. Diese Zuweisung umfasst die Staatsfonds von Norwegen und Abu Dhabi und erfolgt im Vorfeld des Börsengangs (IPO) dieser Börse.
Details zur Aktienzuweisung
Die zugewiesenen Aktien wurden zu einem Preis von 1785 Rupien pro Aktie zugewiesen, was dem höchsten Preis des Börsengangs entspricht. Die Life Insurance Corporation of India (LIC) wird mit dem Kauf von Aktien im Wert von 4 Milliarden Rupien, was 5,93 Prozent der insgesamt zugewiesenen Aktien entspricht, als größter Investor dieser Runde anerkannt.
Zusätzlich zur LIC umfassen andere wichtige Investoren die Abu Dhabi Investment Authority, den Government Pension Fund Norway und den Vermögensverwalter Fidelity. Dieses IPO, das auf 2,3 Milliarden Dollar geschätzt wird, zählt zu den größten Börsengängen in der Geschichte Indiens.
Dimensionen und Auswirkungen des IPO
Der Börsengang der National Stock Exchange of India umfasst vollständig den Verkauf von Aktien durch bestehende Aktionäre, und die Börse wird daraus keine Einnahmen erzielen. Diese Ausgabe wird am Donnerstag für die öffentliche Registrierung geöffnet und wird bis Montag andauern. Bis zu 50 Prozent der Aktien dieses IPO sind für qualifizierte institutionelle Käufer, einschließlich Hauptinvestoren, und etwa 35 Prozent der Aktien sind für Kleinanleger reserviert.
Die National Stock Exchange of India hat bei diesem Börsengang mit 20 Investmentbanken, darunter Kotak Mahindra Capital, SBICAPS, Pentamount und Axis Capital, sowie großen globalen Banken unter der Leitung von Morgan Stanley, Citi und HSBC zusammengearbeitet.
Dieses IPO erfolgt zu einer Zeit, in der der Primärmarkt Indiens mit dem Eintritt großer Emittenten, einschließlich Jio Platforms, das von dem Milliardär Mukesh Ambani unterstützt wird, floriert, und erwartet wird, dass dieses Unternehmen ebenfalls bis Ende dieses Jahres gelistet wird.




